Wirkungen und Nebenwirkungen der Mariendistel

Im Labor Erfolg bei Protstatakrebszellen

wirkung gegen Morbus Cushing wird erforscht

Oxidationsprozesse werden gemindert

Gallenflussanregend

unterbricht Zerstörung der Zellmembranen

verhindert Eindringen von Giften

fördert Eiweißherstellung durch Aktivierung von Polymerase A (Enzym)

stärkt Abwehrkräfte

gegen Viren

entzündungshemmend

Antioxidantien fangen freie Radikale (oxidativen Stress, Alterungsprozess, Zellschädigung)

Krampfadern, Geschwüre an den Beinen, Erkrankungen Gebärmutter, Migräne & Kopfschmerzen

aus Pulver wird Infusion hergestellt

entgiftend, krampflösend, leberschützend, beruhigend, durchblutungsfördernt

Fruchtschale enthält: Flavonoide, fettes Öl (gesättigte Fettsäuren), Vitamin E Bitter- und Schleimstoffe.

Lebergifte: hepatotoxische Stoffe, auch Umweltgifte

Hepatitis C: Verbesserung Transaminasenwerte

Pilzvergiftung: intravenös

In Schwangerschaft & Stillzeit kontraindiziert

Müdigkeit wenn Leber viel zu tun

Leber & Psyche „Mir ist etwas über die Leber gelaufen“

viel Linolsäure

Abnehmen

Vermutung das Wirkstoffe positiven Effekt auf Diät, Bestätigung fehlt, bisher nur Studien an Mäusen

zu viel Cholesterin gefährdet Herzgesundheit und erhöht Wahrscheinlichkeit für Schlaganfall

Studie von 2006: könnte positiv auf Cholesterinspiegel auswirken, Einnahme von Mariendistel bei Diabetes führte zu niedrigerem Cholesterinspiegel als bei Placebo-Präparat

hemmt Entwicklung von Hypercholesterinämie, durch falsche, fettige Ernährung ausgelöste Störung des Lipidstoffwechsels, zu hoher cholesterinspiegel folgt

Hypercholesterinämie kann Arteriosklerose, Nierenerkrankungen, Schlaganfall, Herzinfarkte und andere Erkrankungen erursachen Studien 10,11,12

  • Silymarin gutes Lipoprofil, reduziert Konzentration von VDL Cholesterin
  • es reduziert Risiko von Fettleber, verbessert oxidativen Status im Blutkreislauf
  • Erhöhung on HDL Cholesterin (gutes Cholesterin) wirkt im Gegensatz zu LDL und VDL der Verklakung von Arterien vor
  • wirkt nicht nur anti-cholesterinämisch, wirkt auch gegen durch cholesterinreiche Ernährung ausgelöste Abnahme von Glutathion in der Leber

verstärkt Durchblutung Pfortader, wirkt schnell gegen Meteorismus (Blähbauch)

Flavonoide werden schnell vom Körper abgebaut, häufige Einnahme

neutralisiert freie Radikale, Minderung von oxidativem Stress

regt außerdem Produktion körpereigener Antioxidantien an (Glutathion)

kann Blutzuckerspiegel senken

Silymarin konzentriert sich in Nierenzellen

Unterstüzt Regeneration durch höhere Protein- und Nukleinsäure-Synthese

Zellreplikation um 30Prozent erhöht

Mutterschaft / Stillende Mütter

Nebenwirkungen Schulmedizin

schützt vor negativen Auswirkungen durch Anästhesie

Extrakte von 420 mg verhindern Leberschäden

Studie 2015: Tuberkulose Patienten 3 mal täglich 70mg Silibinin, 8 wochen, haben weniger Nebenwirkungen & brechen Behandlung daher seltener ab

Studie an Mäusen zeigt Wirkung bei Insulinresistenz, bekanntest Problem bei Diabetes Typ II

weiter Untersuchungen nötig 16

Entzündungen und oxidativer Stress tragen zu Entstehung bei

Studie 2015, Nahrungsergänzung senkt bei Typ II Diabetikern Antioxidantienspiegel und reduziert Entzündungswerte

Teilnehmer: Typ II zw. 25 u. 50 Jahre, medikamentös gut eingestellt. 45 Tage dreimal je 140 mg Silymarin, placebokontrolliert

keine Nebenwirkungen

Silymaringruppe: körpereigene Antioxidantien steigen signifikant

SOD (Superoxiddismutase), GPX (Gluthathionperoxidase), TAC (Gesamtantioxidantienkapazität)

Entzündugswerte sinken um 27 %, Melandialdehydwerte um 12 %, Marker für oxidativen Stress

2011 Studie 487 Teilnehmer: Mariendistel kann Blutzuckerwerte verbessern, am besten 8 wöchige Kuren

Niere

Herzkreislauf / Blutdruck

positive Effekte

häufig Diabetiker wegen Gefässwanstörung (endotheliale Dysfunktion), Mariendistel senktADMA-WErte

ADMA (asymmetrisches Dimethylorginin) schädigend für Gefässwandfunktionen

Diabetes

ergänzende Behandlung zur Therapie von Typ II Diabetes

verbessert Insulinsensitivität, senkt Blutzucker

Antioxidantien & Entzündungshemmer helfen Risiko für andere Krankheiten im Zusammenhang mit Diabetes zu senken (z.B. Nierenentzündungen)

83 Studien ausgewertet, 5 repräsentative mit 270 Probanden ausgewählt, regelmäßige Einnahme führte zu signifikanter Senkung des Nüchternblutzuckerspiegels und des HbA1c, einer Maßeinheit zur blutzuckerkontrolle

Qualität der Studien allerdings nicht ausreichend, liegt an kleiner Gruppengröße und unterschiedlichen Darreichungsformen und Dosierungen

Magen & Darm

Schon lange wird die Mariendistel gegen den Reizmagen mit Symptomen wie Völlegefühl, Bauchschmerzen, Sodbrennen, Übelkeit und Blähungen eingesetzt. Das Anwendungsgebiet der Magen- und Darmkrankheiten ist ebenso ein Bereich, in dem auch ein Tee der Heilpflanze eine gute Verbesserung der Beschwerden versprechen kann. Die Bitter- und Gerbstoffe der Pflanze unterstützten nämlich die Verdauung und können ebenfalls appetitanregend wirken sowie die Magensäure regulieren.

Die Wirkung bei Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren ist zwar nicht ausreichend erforscht um sie medizinisch wissenschaftlich zu belegen, aber es gibt zahlreiche positive Erfahrungen.

Das Immunsystem und die Mariendistel

Silymarin stimuliert das Immunsystem, zum einen durch die Erhöhung des Glutathionwertes, zum anderen werden durch die Erhöhung von Interferon-gamma, Interleutkin-4 und Interleukin-10 die Abwehrkräfte gestärkt. Dabei wirkt das Protein Interferon-gamma gegen Viren und auch Tumore, die Interleukine wirken als Botenstoffe entzündungshemmend.

Eine Studie die 2016 im Tierversuch durchgeführt wurde, belegt den positiven Einfluss von Mariendistelextrakt, allerdings sind weitere Studien am Menschen notwendig.

Glutathion und Silymarin

Glutathion ist die wichtigste körpereigene Antioxidans. Drei Aminosäuren sind Hauptbestandteil: Cystein, Glycin und Glutaminsäure. Die höchste Konzentration im Körper ist in der Leber vorzufinden, dort ist sie in hohem Maße am Entgiftungsprozess beteiligt.

Glutathion übernimmt wichtige Funktionen in der körpereigenen Abwehr. Ein niedriger Glutathionspiegel sollte daher vermieden werden. Für einen schnellen Abbau von Glutathion und eine darüber hinaus gehende Zellschädigung kommen verschiedene Einflüsse in Frage:

  • Viren
  • Bakterien
  • Schwermetalle
  • Strahlung
  • Medikamente
  • der natürliche Alterungsprozess

Die Folge sind eine verringerte Immunfunktion sowie eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionen. Die Einnahme von Silymarin kann dem effektiv entgegenwirken. Studien haben bereits gezeigt, dass der Wirkstoff die Bildung von Glutathionen in der Leber anregen kann.

Knochenerkrankungen (Osteoporose)

Osteoporose bezeichnet eine Erkrankung der Knochen, die die Dichte der Knochenmasse verringert und damit die Wahrscheinlichkeit für Knochenbrüche massiv erhöht. Häufig betroffen sind Frauen nach den Wechseljahren, es gibt aber auch einen Typ II Osteoporose, an der sowohl Frauen als auch Männer ab 75 erkranken.

Eine Studie von 2013 untersucht wie die Wirkstoffe der Mariendistel einen Verlust der Knochenmasse durch Östrogenmangel verhindern können. Dabei entsteht die Wirkung durch die Ähnlichkeit des Mariendistelextraktes mit dem Hormon Östrogen. Die Wirkung auf andere Osteoporose Typen ist nicht bestätigt.

Die Wirkung geht vermutlich von der Ähnlichkeit des Extraktes mit östrogenen Isoflavonen aus. Daher kommt die Mariendistel für eine mögliche Alternativ Behandlung zur Prävention postmenopausaler Osteoporose in Frage.

Pilzinfektionen

Auch bei Pilzinfektionen kann die Mariendistel erfolgreich eingesetzt werden. Der Hefepilz Candido albicans zum Beispiel kommt auch in einem gesunden menschlichen Körper vor. In der Regel ist er allerdings nicht in der Lage die Abwehr der Haut und des Immunsystems zu überwinden, so dass es nur zu oberflächigen Besiedlungen von Haut und Schleimhäuten kommt.

Ist die körpereigene Abwehr jedoch geschwächt, kann es zu Pilzinfektionen, Kandidose genannt, kommen. Häufig befallen sind dann Schleimhäute im Rachen-, Magen- oder Genitalbereich. 2016 wurde in einer Studie nachgewiesen, dass Silybinin die Zellen der Pilze abtöten kann. Silybinin wirkt also antimykotisch.

Antibiotikaresistenz und Mariendistel

Bei der Antibiotikaresistenz handelt es sich um eines der großen Probleme moderner Medizin, denn seit ihrer Entdeckung sind Antibiotika aus der Behandlung von bakteriellen Infektionen nicht mehr wegzudenken. Schädliche Bakterien können sich schnell neuen Umweltbedingungen anpassen und entwickeln so leicht ihre Resistenz gegen Antibiotika. Hauptauslöser sind eine falsche Einnahme von Antibiotika, diese dürfen zum Beispiel nach abklingen der Symptome nicht einfach abgesetzt werden, aber auch die Verwendung in der Massentierhaltung ist problematisch.

In Deutschland sterben nach Angaben der WHO jährlich ca. 6000 Menschen an den Folgen einer Antibiotikaresistenz. (Quelle)

Eine Studie (38) von iranischen Wissenschaftlern untersuchte die Wirkung von Silymarin auf Staphylococcus aureus, welche die häufigste Ursache für Wundinfektionen sind und entwickelten ein wirksames Medikament.

Im Versuch mit befallenen Mäusen wurde zum einen die Wirkung von freiem Silymarin und zum anderen von mit Silymarin beladenen Nanoliposomen untersucht. Das bedeutet nichts anderes, als das Fette zum Transport des Wirkstoffes benutzt werden. In der Studie (38) konnte die Wirksamkeit von Silymarin mit Nanotransportern gegen MRSA-Infektionen nachgewiesen werden.

Wirkungen auf das Gehirn

Silymarin wirkt schützend für die Gehirnzellen, was zu einem Großteil an der Verminderung von oxidativem Stress liegt. Eine Studie zeigt, dass die Wirkstoffe der Mariendistel

  • die amyloidogene Aktivität steigern und so das Risiko an Alzheimer zu erkranken senken
  • degenerationsbedingtem Parkinson vorbeugen
  • entzündungshemmend auf die Gehirnzellen wirken
  • eine kognitive Beeinträchtigung verhindern
  • das Risiko einen Schlaganfall zu erleiden verringern

Trotz alledem sind sich die Mediziner untereinander nicht einig, ob die Konzentration der Wirkstoffe im Blut hoch genug werden kann, um die Blut-Hirn-Schranke zu passieren.

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Verursacht die Mariendistel Nebenwirkungen?

Nebenwirkungen die im Zusammenhang mit der Einnahme von Mariendistelprodukten stehen treten sehr selten auf. In Ausnahmefällen kann es bei sehr hohen Dosierungen zu Übelkeit und Durchfall kommen.

Vorsicht ist allerdings bei Allergikern geboten. Liegt eine Allergie gegen Korbblütler vor, kann es zu Juckreiz, Hautausschlag und Atemnot kommen. Auch Histamin ist in der Mariendistel enthalten.

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