Mariendistel Urtinktur & Tropfen: Wirkung und Dosierung

Bei Mariendistel-Tinkturen und Tropfen handelt es sich um alkoholische Extrakte der Heilpflanze. Urtinkturen wiederum bezeichnen ein homöopathisches Arzneimittel, das nach den strengen Vorschriften des homöopathischen Arzneibuches (HAB) hergestellt wird.

Recherchiert man im Internet nach Mariendistel-Tinkturen findet man in der Regel ausschließlich Urtinkturen, da diese bei der Mariendistel (homöopathisch Carduus marianus) direkt in ihrer potenzierten Form verwendet werden können. Es handelt sich so zusagen um flüssige Mariendistel-Extrakte die ebenfalls zur Anfertigung von Globuli genutzt werden.

Für die Qualität der Tinktur ist das Verhältnis von Ausgangsstoff, in unserem Mariendistelfrüchte und Trägersubstanz entscheidend.

Wirkung von Mariendistel Tinktur

Die Tinkturen wirken positiv auf Leber und Galle. Emotional entsprechen sie der Auflösung von tiefverankerter Wut und Aggression sowie der Förderung von Liebevollen Begegnungen und Geduld.

Dosierung von Mariendistel Tinktur

Von der Mariendistel-Tinktur nimmt man 3 mal täglich 20 Tropfen, bei akuten Beschwerden auch mehr. Im Einzelfall muss natürlich die Packungsbeilage beachtet werden.

Ceres Carduus marianus Urtinktur 20 ml*
  • Menge: 20ml
  • Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Mariendistel-Tinktur selbst herstellen

Mariendisteltinktur
Eine Mariendistel-Tinktur selbst herzustellen dauert lange.

Eine Mariendistel-Tinktur kann man ganz einfach aus den Samen selber machen. Hierfür müssen nur die Samen zunächst zerstoßen bzw. die Schale aufgebrochen werden, denn hierin befindet sich der Wirkstoff Silymarin.

Konkret nimmt man 20 g der geschroteten Samen und übergießt diese in einem Schraubglas mit 100 ml 60 bis 80-prozentigem Alkohol in Apothekenqualität. Im Internet findet können ebenfalls Anleitungen gefunden werden, die Wodka empfehlen. Dieser ist aber nicht stark und rein genug.

4 Wochen müssen die Samen nun mindestens im Alkohol ziehen, in dieser Zeit lösen sich die Wirkstoffe aus der Schale und gehen in den Alkohol über. Man kann diesen Vorgang an dem Farbwechsel der Flüssigkeit gut erkennen und nachvollziehen. Die Färbung muss am Ende golden sein.

Von der hergestellten Tinktur nimmt man 3 mal täglich 20 Tropfen, für einen besseren Geschmack können diese mit einem Tee eingenommen werden. Durch hinzufügen von Wasser zu der Tinktur und anschließendem Erhitzen auf 90 °C kann der Alkoholgehalt gesenkt werden, denn dieser hat seinen Siedepunkt bereits bei 80 °C.

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